Swingin`WiWa 2009

Timo Gross + Band
am 30. März 2009 im Capitol / Mühlhausen

Timo Gross

Seit mehr als 20 Jahren ist Timo Gross auf der Bühne zuhause. Seine Liebe und Leidenschaft gehört dem Blues. Nach 20 Jahren als Sideman hat er endlich ein Blues Album gemacht, wie es in Deutschland seit Jahren nicht mehr aufgenommen wurde. Das honorierte auch das renommierte Bluesnews Magazin und kürte sein Album zur CD des Monats März: "Moderner Blues aus Deutschland mit vielseitiger Gitarre, emotional gespielt, abwechslungsreich, fernab von jeglichen Klischees". Das französische Magazin DNA bezeichnete Ihn schlicht als "Un grand monsieur du Blues". "Dies ist eine der gelungensten modernen deutschen Bluesproduktionen, die ich seit langem gehört habe", schrieb Klaus Kilian im German Blues Circle, "und kann sich durchaus mit den Toschos, Martelles und Schnellers der hiesigen Szene messen". Nur sieben Monate nach der Veröffentlichung seines Debuts reüssierte er bereits auf dem international renommierten Gaildorfer Bluesfest.

Musikalisch aufgewachsen und verwurzelt mit den Twelvebars, säumten dennoch Cover-, Party- und Playback-Shows seinen Weg. Es ging ums Überleben. Er spielte als Sideman mit Künstlern wie Kathy Kelly (Kelly Family), Chris Norman (Smokie) oder der German-Boy-Band Bed & Breakfast.
Timo Gross
Sein Ziel jedoch, verlor er nie aus den Augen: Seine Identität als Blues Musiker auf einem eigenen Album zu verwirklichen. In Zeiten des Eurodance organisierte er beharrlich Bluessessions, spielte Blueslicks auf Mainstream Pop Produktionen und überraschte so manche Pop Coverband mit hochemotionalen Blues Soli in Bubblegum Pop Songs. Auf der anderen Seite jammte er schon immer mit Musikern wie Larry Garner, Terry Evans oder Jim Kahr. Larry verpasste ihm den Namen "T Bone". "Hey T Bone, you jam like a motherfucker", rief er ihm er nach einer heißen Jam in einem zugeräucherten Blues-Club in Houston Texas zu . Und das ist es: Timo Gross Jams!

Denn auf der Bühne zählt nur der Augenblick. Mit seiner Strat versinkt Timo Gross knietief im Blues und kriecht seinem Publikum tief unter die Haut. Das ist der Blues, wie er 2006 klingen muss! Mit seinem emotionalen Spiel drückt er Bluesklassikern wie "Further on up the Road" genau wie den eigenen Songs seinen ureigenen Stempel auf. Er hat seinen eigenen Sound gefunden! Von Down Home Blues zu Jazzy Flavours wispert und schreit seine Gitarre soulful alle Sprachen des Blues.

Timo GrossDaneben ist Timo Gross ein selbstbewusster Singer, Songwriter und Selfmade-Produzent, der sich auch für die Produktion seines Albums verantwortlich zeichnet. Seine authentischen Songs, die der holländische Kritiker Steven Verhoeven“ einfach „Solid as a rock“ beschreibt, handeln vom Auf und Ab des Lebens, von Ev`ry Day People and Ev`ry Day Shit. Mit „einfühlsamer und erdiger Stimme“ (Bluesmagazine, France) singt er vom Leben unterwegs. Stimme und Gitarre bilden eine faszinierende Einheit und scheinen magisch miteinander verbunden.

Unterstützt wird er auf der Bühne von zwei langjährigen Mitstreitern seiner Bluesmission, Michael Siegwart (Drums) und Frowin Ickler (Bass): „Dicht und kompakt, immer den Groove im Mittelpunkt haltend“ (Concerto, Austria), läuft diese Rhythmusgruppe nach über 500 gemeinsamen Gigs wie eine gut geölte Maschine. „Das Trio startet dort, wo andere ihre Zugabe geben“, schrieb die Rheinpfalz in einer euphorischen Konzertkritik. Hier kommt eine Band, die zusammen gelitten, gefeiert und gelebt hat. Eine Band, die den Blues immer wieder neu interpretiert und doch seiner melancholischen und emotionalen Seele treu bleibt. Timo Gross und Band. The Best of Blues!

Geno Stroia ll, Blues Publisher and Recording Artist, Austin Texas

Nach seinem Überraschungserfolg mit Down To The Delta (2005), das die Blues- News zum Album des Monats kürte und dem Nachfolgeralbum Travellin’ (2007), ist der Süddeutsche Gitarrist, der früher als Sideman für Stars wie Chris Norman (Smokie) oder Kathy Kelly (Kelly Family) tätig war, wieder mit einem frischen Album unterwegs. Auf Desire (2008, Zyx/Peppercake) bringt es der Mann aus Bad Bergzabern fertig, „auf fantastische Art und Weise zu unterhalten, ganz gleich, ob er sich auf musikalisch souligen, funkigen roots oder rockigen Pfaden bewegt, der Blues ist die Grundlage, auf der man wandert“ (Rocktimes).

Dave ArcariSpecial Guest: Dave Arcari
Der schottische BluesPunk definiert radikal seinen musikalischen Plot auf der Basis des Blues. Er prügelt Riffs aus Blues, Country und Punk in seine rostige Membran- Gitarre und rotiert regelrecht auf der Bühne. Konzeptionell eindeutig auch die Lyrik des Schotten. Von Alkohol, Underdogs und One-Night-Stands erzählt er, rotzt die gebrochenen Zeilen geradezu wie ein „Bukowski des Blues“ ins Mikrofon. Unterstützt werden Timo und sein Gast auf der Bühne von zwei langjährigen Mitstreitern, Michael Siegwart (drums.) und Frowin Ickler (bass.). Dicht und kompakt, immer den Groove im Mittelpunkt haltend.


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www.timogross.com

30. März im Capitol / Mühlhausen


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